Sandra Schulze

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Visuelle Kommunikation

Illustration & Graphic Recording

Inklusion in Kindertagesstätten

Graphic RecordingPosted by Sandra Schulze 08 Nov, 2017 16:11:07

Inklusion– es ist normal, verschieden zu sein



Inklusion bedeutet, dass alle Menschen überall dabei sein und teilhaben können. Niemand wird ausgegrenzt, weil er oder sie anders ist, zum Beispiel eine Behinderung, einen anderen Glauben, einen anderen kulturellen Hintergrund oder eine andere Muttersprache hat. Vielmehr ist Vielfalt willkommen und wird wertgeschätzt. Inklusion versteht sich als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die einen Perspektivwechsel erfordert. Auf dieser Grundlage ist gemeinsame Bildung und Teilhabe möglich.



"Für die pädagogische Arbeit in städtischen Kindertageseinrichtungen heißt das, dass Vielfalt willkommen ist. Dies setzt Akzeptanz und Offenheit voraus. Im Mittelpunkt steht nicht Gleichbehandlung, sondern die Wahrnehmung aller Kinder in ihrer Einzigartigkeit und mit dem Blick auf die jeweiligen Bedürfnisse.

Das gemeinsame Spielen und Lernen von Kindern mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen ermöglicht den Kontakt untereinander und beugt so Isolation und Außenseitertum vor.



Das Miteinander von Kindern unterschiedlichster Begabungsausprägungen bietet im Alltag vielfältige Möglichkeiten und Erfahrungen, die zu Kompetenzweiterentwicklungen anregen. Auf Individualität und Stärkenorientierung ausgelegte Konzepte führen zu positiven Lernerfahrungen aller Beteiligten.




Um unnötige Wechsel für die Kinder zu vermeiden wird in Zusammenarbeit mit Eltern, Frühberatungsstelle und gegebenenfalls Ärzten und Therapeuten vor einer Aufnahme geklärt, welche Einrichtung für die Bedürfnisse des behinderten Kindes geeignet ist und für die Eltern in Frage kommt.



Fachliche und personelle Unterstützung kann im Rahmen von Eingliederungshilfe beantragt werden. Eingliederungshilfemaßnahmen werden in Kooperation mit dem Rhein-Neckar- Kreis durchgeführt.



Für die Umsetzung der Maßnahme findet ein enger Austausch zwischen Fachberatung der Stadt Weinheim und der jeweiligen Einrichtungsleitung statt.

Wird ein erhöhter Förderbedarf eines Kindes erst im Laufe seiner Kindergartenzeit durch die pädagogischen Fachkräfte festgestellt, ist auch hier die Zusammenarbeit mit Eltern und Fachstellen in besonderem Maß erforderlich. Die nachträgliche bedarfgerechte Gestaltung der Inklusion ist häufig.

Die UN-Behindertenrechtskonvention hat „Inklusion“ 2008 als Menschenrecht erklärt.

In unseren Kindertageseinrichtungen gehen wir ein Stück mit auf dem gesellschaftlichen Weg zu einer Idealvorstellung von Inklusion, in der die Unterscheidung „behindert/nicht behindert“ keine Relevanz mehr hat."


STADT WEINHEIM - Amt für Bildung und Sport



Die Herausforderung bei diesem Auftrag bestand für mich darin, dass ich 5 Vorträge an unterschiedlichen Orten "gleichzeitig" illustrieren musste. Das hieß 15 Minuten Zeit pro Gruppe. Am Ende vervollständigte ich bei einem Wrap-Up die Zeichnungen. Dank einer genialen Idee, die Vervollständigung mit iPhone und Beamerleinwand zu übertragen, konnten auch die Zuschauer in den letzten Reihen genau sehen, was ich schreibe und zeichne.



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